ZUSATZUNTERSUCHUNGEN

Technische und apparative Untersuchungen, Elektroenzephalografie,
Elektromyografie, Elektroneurografie, Evozierte Potentiale,
Ultraschall Doppler-Sonographie …

ZUSATZUNTERSUCHUNGEN

Technische und apparative Untersuchungen, Elektroenzephalografie, Elektromyografie, Elektroneurografie, Evozierte Potentiale, Ultraschall Doppler-Sonographie …

ZUSATZUNTERSUCHUNGEN

Technische und apparative Untersuchungen, Elektroenzephalografie, Elektromyografie, Elektroneurografie, Evozierte Potentiale, Ultraschall Doppler-Sonographie …

Technische und apparative Untersuchungen

Um die vom Patienten geäußerten Beschwerden oder die erhobenen Befunde besser erfassen und einordnen zu können, werden häufig noch neben einer Laboruntersuchung (Blutbild …) verschiedene technische Untersuchungen durchgeführt. Mit Hilfe dieser technischen bzw. appparativen Untersuchungen will der Arzt u. a. herausfinden, wie stark ausgeprägt die Störung eines Patienten ist bzw. wie weit die Krankheit bereits fortgeschritten ist und welche Ursachen dafür verantwortlich sind. Zu den häufigsten technischen Untersuchungen in der Neurologie gehören u.a. die Elektroenzephalografie (EEG), die Elektromyografie (EMG), die Elektroneurografie (ENG), die evozierten Potenziale (EP), der Ultraschall (Sonographie). Auswärts durchgeführte Zusatzuntersuchungen werden von mir veranlasst (Magnetresonanztomografie (MRT), die Computertomografie (CT) und die Angiografie, … )

EEG Zusatzuntersuchungen Ordination Dr Hermine Reindl Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Innsbruck

Elektroenzephalografie (EEG)

Die Elektroenzephalografie ist ein Verfahren, bei dem die spontane elektrische Aktivität des Gehirns gemessen und aufgezeichnet wird, sehr ähnlich dem EKG für das Herz. Durch das Anbringen von befeuchteten Metallplättchen (Elektroden) an bestimmten Stellen der Kopfhaut kann man die Hirnströme ableiten. Anschließend werden die Signale verstärkt und aufgezeichnet. Die Signale sehen unterschiedlich aus, je nachdem, in welchem Zustand sich der Patient gerade befindet (Schlaf-Wach-Traumphase usw.). Diese Methode erlaubt diagnostische Rückschlüsse vor allem bei Anfällen (auch epileptischen Zuständen) mit unklarer plötzlicher Bewusstlosigkeit, aber auch bei Tumoren, traumatischen Schäden und bei entzündlichen Veränderungen im Gehirn.

Elektroneurografie – Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit

Der Arzt reizt bei der Elektroneurografie einen Nerv nacheinander an zwei Stellen mit einem kleinen elektrischen Impuls. An einer anderen Stelle, meist über dem Muskel, bestimmt er die Ankunftszeit des Signals. Am Bildschirm wird dann die Nervenleitgeschwindigkeit für jeden einzelnen Nerv dargestellt. Beginnende Nervenschädigungen können durch eine verminderte Leitgeschwindigkeit oder unterbrochene Leitfunktion angezeigt werden.

Zusatzuntersuchungen Ordination Dr Hermine Reindl Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Innsbruck

Elektromyografie – Bestimmung der Muskelaktivität

Das Elektromyogramm zeichnet die Aktivität einzelner Muskeln auf. Dazu wird eine spezielle dünne Nadel in den Muskel gestochen. Diese Untersuchung zeigt, wie ein Muskel aktiviert werden kann und wie er auf ein elektrisches Signal eines in der Nähe liegenden Nerven reagiert, d. h. ob der Muskel selbst oder der ihn versorgende Nerv geschädigt ist. Diesen Test kombiniert der Arzt häufig mit der Bestimmung der Nervenleitgeschwindigkeit.

Evozierte Potentiale (EP)

Hier werden bioelektrische Aktivitäten des Gehirns registriert, die als Reaktion auf bestimmte Reize (visuell, akustisch, sensibel) von außen entstehen. Diese Untersuchungen sind wertvoll, um Störungen im Bereich der Bahnsysteme, die mit der Fortleitung dieser externen Reize befasst werden, aufzudecken.

Ultraschall Ordination Dr Hermine Reindl Facharzt für Neurologie und Psychiatrie Innsbruck

Ultraschall (Doppler-Sonographie)

Die Doppler-Sonografie der Arterien an Hals (Halsschlagader, Carotis), Nacken und im Schädelinneren erlaubt die Untersuchung des Blutflusses mithilfe von Ultraschall. Sie dient der Diagnose von Gefäßerkrankungen. Anhand der Messung der Strömungsgeschwindigkeit und des Nachweises von Strömungsbeschleunigungen (bei Gefäßengstellen), Turbulenzen, (Veränderungen des glatten Blutflusses) Strömungsgsunterbrechungen (z.B. durch Embolie) kann der Arzt erkennen, wie stark und wo die Blutgefäße erkrankt sind.