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Ivo Rossi Sief

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ÜBER DEN KÜNSTLER


  • GEBOREN AM 27. NOVEMBER 1949

    Im Pustertal/Val Pusteria (Südtirol)





  • 1973 - 1976

    Studium der Psychologie (Innsbruck) sowie Architektur und Malerei in Venezia





  • 1976 - 1978

    Zusammenarbeit mit Ak.Maler Giselbert Hoke
  • Begegnung mit Prof. Dr. Arch. C. Holzmeister
  • Übersiedlung nach Wien. Akademie der bildenden Künste.
  • Malerei und Architektur.
  • Prof. Gustav Peichl / Josef Mikl / Max Weiler / M.Melcher





  • 1979

    Besuch der Hochschule für angewandte Kunst, Wien





  • AB 1980

    Beginn der Tätigkeit als freischaffender Maler



 

Für mich als Maler ist mein Malgrund wertvoll und somit wertvollste Inspiration, die zum Bildträger wird. Das grundierte Feld verhält sich nicht neutral: durch die Tönungen liegt eine schwer bestimmbare Stimmung im Äther, die ich assoziativ einzukreisen versuche.

Ich antworte auf die vage Andeutung eines Gefühlszustandes mit intensiven reinen aber tiefen Empfindungen. Wenn ich in dieser „Färbung“ drin bin, mische ich mich beim Malen nicht ein, komme nicht dazwischen, sondern folge nur meinen Empfindungen.

Malerei aus Empfindung teilt sich direkt mit, ohne den Umweg über die Abbildung, was allerdings nicht heißt, dass dieser Art von Malerei die Wirklichkeit abhanden kommt. Kunst und mein Gelebtes reflektieren meine Welt-Erfahrung, und sie ist schon deshalb in irgendeiner Weise immer gefärbt von der Wirklichkeit.

Meine Werke trachten aufzufordern, an einem Diskurs über das menschliche Sein teilzunehmen. Diese tastende Annäherung an die Sinnfrage, welche zwischendurch aufblitzende Selbstironie nicht verleugnen will , sondern auslebt, soll die Bilder, in der Intention um eine neue Dimension bereichern und ihnen Tiefe verleihen.

Ein Text teilt sich den Raum mit kleinen Frauen und Männerfiguren, die wie Piktogramme auf die Bild-Träger-Fläche gesetzt sind. Diese „Figuren“ messen sich an dem alltäglichen Leben, an der Unendlichkeit und an der Fülle und Unendlichkeit des Göttlichen und sind in dieser Aufgabe letztendlich allein.